Promenade de l'Amigne - Vétroz die Grands Crus - www.amigne.ch

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DER AMIGNE-WEINLEHRPFAD

Vétroz gehörte seit den ersten Jahrhunderten n.Chr. zu der Gemeinde Conthey, wurde jedoch erst 1862 unabhängig. Wie man sich unschwer vorstellen kann, vollzog sich die Bodenteilung nicht schmerzlos. Was die Weinberge betrifft, behielt Conthey die Oberseite des Hangs, während die Weinberge von Vétroz sich auf die Ebene (den Abschnitt südlich von Balavaud und die Zone des Botza) und auf die unteren Hänge bis auf 640m Höhe beschränken.

Der Amigne-Lehrpfad ist 2,7 km lang und verläuft ausschließlich auf geteerten Wegen, die dem Spaziergänger keinerlei Mühe abverlangen. Die Wanderzeit beträgt etwa 45 Minuten.

Den Pfad hat die Gemeinde Vétroz zusammen mit der Vereinigung der Einkellerer von Vétroz eingerichtet. Eingeweiht wurde er am 3. Juni 2005.

Das Fest der Amigne-Blüte findet jedes Jahr am ersten Juni-Wochenende auf dem Ortsplatz (Place du Four) statt. Dieses ist ein willkommener Anlass für die Erzeuger, dem Publikum ihre edlen Tropfen in geselliger Atmosphäre vorzustellen.


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1. DER WEINBERG DES PRIORATS

Die Einkellerer von Vétroz sind in der besten Lage, Spezialisten der Amigne-Rebsorte zu werden. Zu diesem Zweck haben sie beschlossen, ein Konservatorium der Amigne im Weinberg des Priorats einzurichten. Hier werden Reb- und Weinversuche durchgeführt, um die "Schatzkammer " der Amigne genauer zu erforschen und aufzuwerten.

Im Weinberg des ehrwürdigen Herrn Prior unterhalb der Parzellen mit den vielfachen Amigne-Klonen befinden sich einige Steinplattengräber. Sie stammen aus der Zweiten Eiszeit zwischen 450 bis 54 v. Chr.

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2. MUR DE MENGE

Ampelographische Beschreibung der Amigne

Die Ranke ist violett-beige, bereift, mit ausgeprägt violetten Knoten. Als robuste Rebsorte hat die Amigne mittelgroße bis große runde Blätter, die feinblasig und ohne ausgeprägte Verzahnung sind. Die auf der Unterseite samtigen Blätter rollen ihre Ränder nach unten. Mit Beginn der Reifezeit färben sich die unteren Rebblätter gelb. Die Amigne reift etwa drei Wochen nach dem Chasselas. Diese Rebsorte ist sehr anfällig für Verrieseln und Kleinbeerigkeit. Die Traube ist mittelgroß bis groß, ziemlich länglich, locker und verzweigt. Der Stängel ist sehr lang, und die leicht ovalen Beeren grün mit Nuancen ins Gold.

Diese Mauer wurde nach der Vorlage des berühmten Walliser Malers Charles Menge - daher ihr jetziger Name - von den Schulkindern von Vétroz bemalt, um die Stützmauern aus Beton  inzwischen verboten) zu verkleiden.

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3. RESERVOIR

Das Klima

Einmal mehr genießt Vétroz eine bevorzugte Lage: in Bezug auf die Winde. Diese Gegend ist gut , jedoch sanf durchlüftet.

Ein anderer wichtiger Klimafaktor ist der Regen. Das Zentralwallis zählt zu den trockensten Regionen der Schweiz mit einer durchschnittlichen jährlichen Regenmenge von 579mm, gemessen in Sion. Die Weinberge von Vétroz haben eine bemerkenswerte Süd-/Südost-Ausrichtung. Das durchschnittliche Gefälle von 38% ermöglicht eine erhebliche Steigerung der ohnehin schon beträchtlichen Sonneneinstrahlung. Tatsache ist, dass die Weinberge von Vétroz und der Gipfel von Balavaud auf der Karte der thermischen Zonen der Schweiz in einem Bereich, der als "sehr warm" eingestuft wird, verzeichnet sind. Die Zahl der jährlichen Wachstumstage liegt bei 235 bis 245.

Im Wesentlichen besteht der Untergrung der Weinberge aus Gesteinsarten wie Mergel, Kalkstein, Schiefer und Schieferkalk, die wiederum überdeckt sind von Ablagerungen der alten Seitenmoränen des Rhône-Gletschers, der einst auch das gesamte Wallis bedeckte.

Diese geologischen Gegebenheiten und die ton- und kalkhaltige Beschaffenheit des Mergels bewirken eine raschere Erosion an den Stellen, wo dieses Sedimentgestein vorkommt. Das Auftreten zahlreicher "Furchen" zeugt von einem mergeligen Untergrund.

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4. PLACE DES EPINETTES

Die Einzigartigkeit der Böden von Vétroz liegt an dem Vorhandensein des schwarzen Dogger-Schiefertons, bestehend aus Meeresablagerungen zur Zeit des Mittleren Jura, auch Dogger genannt, d.h. vor 160-170 Millionen Jahren. Dieses für Vétroz so typische Gestein ist dem Weinbau besonders zuträglich, kann es doch aufgrund seiner dunklen Farbe die Sonnenwärme speichern, während die tonhaltigen Komponenten des Gesteins ihre Rolle als Wasser- und Mineralienspeicher übernehmen.

Die hauptsächlichen Gesteinsarten der Böden von Vétroz finden sich in den Weinbergsmauern wieder. Zur linken werden diese bei ihren Namen genannt.

Dass Vétroz römischen Ursprungs ist, daran besteht für Historiker kein Zweifel, wurden doch Gegenstände aus dieser Epoche vor Ort gefunden. So ist es denn nicht verwunderlich, dass man der Amigne eine weit zurück liegende römische Herkunft zuschreibt!

Vétroz gehörte seit den ersten Jahrhunderten n. Chr. zu der Gemeinde Conthey, wurde jedoch erst 1862 unabhängig. Wie man sich unschwer vorstellen kann, vollzog sich die Bodenaufteilung nicht schmerzlos. Was die Weinberge betrifft, behielt Conthey die Oberseite des Hangs, während die Weinberge von Vétroz sich auf die Ebene (den Abschnitt südlich von Balavaud und die Zone des Botza) und auf die unteren Hänge bis auf 640m Höhe beschränken.

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5. TORRENT D'AVEN

Die Amigne ist eine einzigartige Rebsorte, wie dies aufgrund neuerer DNA-Analysen eindeutig erwiesen worden ist. Diese antike weiße Rebsorte ist wahrscheinlich römischen Ursprungs. Tatsächlich erwähnt Columella im dritten Buch seiner De re rustica die vitis aminea. Damit kann sich das Wallis über den Anbau der Amigne-Rebe auf eine 2000-jährige Weintradition berufen. Ähnliches lässt sich von wenigen Weinbaugebieten behaupten.

Das durch den Fluss geschaffene Mikroklima begünstigt die Entwicklung zahlreicher Laubhölzer. Ihre Namen sind auf bestimmten Bäumen der Umgebung vermerkt.

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6. TORRENT DU MOULIN

Die Grands Crus von Vétroz
Die Einkellerer von Vétroz pflegen grundsätzlich gute Beziehungen untereinander. Diese Zusammengehörigkeit führte 1989 zur Gründung der Vereinigung der Einkellerer von Vétroz. Unter der Leitung des ersten Präsidenten, André Fontannaz, haben ihre Mitglieder entscheidend zur Ausarbeitung der Bestimmungen für die Grands Crus von Vétroz beigetragen, welche vier Jahre später vom Walliser Staatsrat angenommen wurden. Damit wurde Vétroz, nach Salquenen, zur zweiten Winzergemeinde im Wallis, die über ein solches Reglement verfügt.

 Auf der weiter unten gelegenen Mauer zeugen zahlreiche exogene Felsbrocken (beschriftet) von der Rolle der Rhône-Gletscher als Gesteinsbeförderer.

In dem Bereich zur östlichen Seite hin und oberhalb der kleinen Brücke, die sich über die Mündung des Moulin spannt, fanden Archäologen Grabstätten aus Schiefersteinplatten und im Inneren zwei Gefäße.

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